Warum eine Stiftung?

Falsche Prognosen?

Die Meldungen über die Finanzlage der Kirchen in Deutschland werden immer dramatischer: Am 13. März 2005 dementiert die Evangelische Kirche in Deutschland einen Zeitungsbericht des Bielefelder „Westfalen-Blatt“, wonach in den kommenden Jahren die Hälfte aller kirchlichen Gebäude verkauft werden muss. „Kompletter Unsinn“ kommentiert die EKD, die Kirchen und kirchlichen Gebäude seien zum größten Teil im Besitz der Kirchengemeinden, die trotz der schwierigen Finanzsituation an ihren Kirchen festhalten werden.

„Der evangelische Pfarrer als reisender Apostel?“

titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 29. März 2005 ihren Bericht über die Personalentwicklung in einigen Landeskirchen. Bei einem Pfarrer auf zwölf Predigtstellen liegt der Rekord in Mecklenburg. Mehr Pastoren könne sich die Landeskirche nicht leisten, es würden eher noch weniger…

„Wir wollen die Kirche im Dorfe lassen“

Ein überheblicher Spruch, den Sie sicherlich schon mal gehört haben. Sehen wir es positiv: In der Tat wollen wir die Kirche im Dorfe lassen, d.h. vor Ort, bei den Menschen – auch bei uns in Davenstedt und Velber. Dort, wo Kirche, Gemeinde und Seelsorge gebraucht werden. Täglich. Gleichgültig, ob in der Stadt oder auf dem Land.

Und wer soll das bezahlen…?

Mit Ihrer Kirchensteuer tun Sie dafür schon eine ganze Menge. Das Aufkommen aus der Kirchensteuer wird aber immer geringer, weil immer weniger Menschen Kirchensteuer zahlen. Deshalb suchen wir neue Wege in der Finanzierung unserer Arbeit. Einer davon ist die St.Johannes-Stiftung, die wir im Jahr 2004 gegründet haben: Zur Förderung der Arbeit der St.Johannes-Gemeinde in Davenstedt und der Kapellengemeinde in Velber.

Warum eine Stiftung?

Mit einer Stiftung können Menschen Geld dauerhaft für einen guten Zweck zur Verfügung stellen. Sie stiften das Gründungs­kapital, das nicht angetastet werden darf. Das angesammelte Geld wirkt durch die Zinsen, die es erwirtschaftet. So bleibt die Finanzkraft des Kapitals erhalten.

Mit Ihrer Zustiftung, um die wir werben, verstärken Sie das Kapital. Aus den Zinsen bekommen wir das Geld, das wir aus­schließlich für die Arbeit unserer Gemeinde in Davenstedt und Velber und in der Kirchenregion West (dem Zusammenschluss der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Ahlem, Badenstedt, Davenstedt und Velber) verwenden.

Das Finanzamt hilft

Nicht nur durch großzügige Steuerbefreiungen für die Stiftung selbst (womit Ihre Zuwendung zu 100% dem Stiftungszweck zugute kommt):

Das Finanzamt erkennt Ihre Zustiftung bis zu 5% Ihres Einkommens steuermindernd an. Außerdem kann ein Stiftungshöchstbetrag bis zu 20.450 € als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Auch sind Zuwendungen zu Lebzeiten und von Todes wegen an gemeinnützige Stiftungen von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit.

Beteiligen Sie sich!

Ob große oder kleine Beträge – jede Hilfe ist uns willkommen:

Stiftungen helfen. Je mehr Menschen einen Teil dazu beitragen – desto mehr werden sie erreichen. Stiftungen leben vom Engagement vieler – genau wie die Kirche.“ (Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann).